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Höhepunkte / Projekte / Feierlichkeiten

Fantastische Welten und tolle Geschichten

Zum Welttag des Buches ging es einmal anders im Unterricht zu

 

Hennickendorf (sd). Zwar ist dieses Jahr der Welttag des Buches auf einen Samstag gefallen, doch in der Grundschule „Am Stienitzsee“ begingen die Lehrerinnen und Kinder den Tag bereits am vorangehenden Freitag, dem 22. April 2016. Es ist mittlerweile eine schöne und geschätzte Tradition, dass aus diesem Anlass Lehrer, Eltern, Erzieher oder auch Vertreter der Gemeindeverwaltung ihre Lieblingsbücher vorstellen. Gebannte Stille herrschte im Raum, während die Zuhörer der dritten und vierten Klasse verfolgten, wer die Dreharbeiten in der Schule mit Juckpulver manipuliert hatten. Gemeinsam war die Gruppe dem Täter auf der Spur. Bei Pinocchio konnten sich die Kinder die fantastischen Welten mit ausmalen, waren versunken in eine andere Zeit. Dass man mit Büchern lernen kann, wurde einen Raum weiter gezeigt: Hier machte Mathelehrerin Martina Seeger den fot als trocken abgetanen Stoff praxisgerecht. Als wären sie selbst dabei feixten und lauschten die Kinder bei Bärbel Schmidt, die mit viel Gefühl die Buchstaben und Wörter lebendig werden ließ. Als Klaudia Schwuchow am Ende der ungewöhnlichen Reise von Dorothy die Hacken zusammenschlug, war es als kämen ihre kleinen Zuhörer geradewegs aus der Smaragdstadt zurück in die Wirklichkeit.

Leseförderung ist wichtig, nicht nur am Welttag des Buches. Immer wieder stellen Lehrer und Erzieher fest, dass Kinder kaum noch lesen oder richtig lesen können, was nicht nur in der Schule, besonders aber im späteren Leben zu Problemen führt. Doch es gibt auch immer wieder Ausnahmen: Einige Kinder verschlingen geradezu die Bücher, sind in der Bibliothek regelmäßig anzutreffen. Während in der Hofpause rumgetobt und getollt wird, sucht sich manches Kind eine ruhige Ecke und stöbert in einem Buch herum. Rund um den Aktionstag gibt es auch Leseproben, vieles zum Mitmachen und Mitfiebern und sogar eine besondere Schnitzeljagd per Buch. Bei so vielen neuen Welten, spannenden Geschichten und etwas anderen Einblicken im Schulalltag, freuen sich einige Jungen und Mädchen schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt „ich schenke dir eine Geschichte“.

 

Fotos: sD/Stephan Dreyse

 

 

 

Von grüner Sonne bis Mondsichel

An der Hennickendorfer Grundschule „Am Stienitzsee“ wurde die Sonnenfinsternis am 20. März 2015 zum Projekt

 

Am 20. März 2105 kam es über Deutschland zu einer partiellen Sonnenfinsternis – also einer teilweisen Verfinsterung des Taggestirns. Die Frage, was denn da eigentlich passiert, konnten die Jungen und Mädchen der Grundschule schnell beantworten: einige konnten mit Worten das kosmische Schattenspiel beschreiben, andere nahmen sich Bälle zur Hilfe und wieder andere benannten kurzerhand Mitschüler als Erde, Sonne und Mond und führten das Schauspiel praktisch vor.

Kerstin Jeschke nutzte die Gelegenheit um von ihren Erfahrungen mit der letzten totalen Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 zu berichten und aus dem Ereignis ein kleines Projekt zu machen. Mittels spezieller Filterscheiben, die die Handwerkskammer Hennickendorf freundlicherweise zur Verfügung stellte, konnten die Kinder nacheinander beobachten, wie sich der Mond immer weiter vor die Sonne schob, bis er schließlich fast drei Viertel der Sonne bedeckte. So sah die Sonne eher aus wie eine Mondsichel. Außerdem bewirkten die Filter eine deutliche Grünfärbung des Taggestirns. Besonders wichtig war es, dass keiner ohne Filter direkt in die Sonne schaute – so spannend das Schauspiel auch anzusehen war. Die vielen Fragen rund um den kosmischen Vorgang konnten vielfältig und verständlich erklärt werden.

Im Rahmen des kleinen Projekts wurde versucht rauszufinden, ob sich die Verfinsterung bemerkbar macht, wenn man nicht direkt sieht, wie die Sonne verfinstert wird. Dass es keine so deutlichen Effekte wie bei einer totalen Sonnenfinsternis gibt, war den Beteiligten klar - schließlich wurde es nicht richtig dunkel, sodass zum Beispiel Vögel ihre Schlafplätze aufgesucht hätten. Und doch: ausgelegte Thermometer zeigten einen deutlichen Abfall der Temperatur von 16 auf nur noch 13 Grad. Außerdem wurde es um den Zeitpunkt der maximalen Bedeckung um 10:47 Uhr herum merklich ruhiger. Etwas dunkler schien es vielen zu werden, als würde es sich bewölken.

Am Ende freuten sich die Kinder, dieses Ereignis miterlebt zu haben. Bis zur nächsten Verfinsterung ähnlichen Ausmaßes müssen sie dennoch bis 2039 warten.                                                                                                                            sD/MEsDIA

 

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Schülerrallye in Hennickendorf

Am frühen Morgen, des 24. Septembers, starteten die Mädchen und Jungen der 5. und 6. Klasse in die diesjährige Schülerrallye. Nach einer kurzen Einweisung und den Begrüßungswortengleich durch Frau Döppner, ging es um 08.20 Uhr los.

Acht Schülergruppen begleitet von Eltern und Lehrern machten sich auf den Weg, um Aufgaben zu lösen.  Nach einem genauen Zeitplan besuchten die 5. Klassen die Polizei, den Wachtelturm, den Angelverein Stienitzquappe, das Heimatmuseum, den Ortsvorsteher und die Kirche. Die 6. Klassen besuchten in diesem Jahr die Handwerkskammer, die Backstube Hennig, die Feuerwehr, die Gedenkstätte und den DLRG.  Alle hatten viel Spaß an den einzelnen Stationen und auf dem Weg wurden sie durch schönes Wetter begleitet.

An allen Stationen gab es für die Schüler Interessantes zu entdecken oder zum ausprobieren.

Ein besonderes Highlight war zum Beispiel der Schweisssimulator in der Handwerkskammer oder das Plätzchenbacken in der Backstube Henning. Viele Schüler waren erstaunt, als sie feststellten, der Ortsvorsteher ist unsere Schulleiterin Frau Döppner-Smyczek.

Ab 12.30 Uhr trafen sich alle Schüler und Betreuer auf dem Schulhof zum gemeinsamen Essen und  der Siegerehrung, die unser Bürgermeister André Schaller vornahm.  Vielen Dank an die Lehrerinnen für die Bereitschafft, seit dem frühen Morgen und bis zum Ende dabei zu sein. Nicht zuletzt möchte ich mich bei den vielen Eltern herzlich bedanken, die sich in jedes Jahr aufs Neue Zeit nehmen diese Rallye zu unterstützen. Es zeigt, wie wichtig die Rallye für die Gemeinde geworden ist.

Ein Dankeschön möchte ich an alle beteiligten Vereine, Institutionen und Einrichtungen senden. Ohne sie, wäre die Rallye nicht möglich.

Finanziell wurde die Rallye durch die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin unterstützt. Auch dafür möchten wir uns bedanken.

Ulla Fischer

(Fotos sind unter "Schnappschüsse" zu finden.)
 
Schule ist cool
-Auch Hennickendorfer Grundschule begrüßte 46 Erstklässler-
 
„Nun beginnt ein neuer großer Lebensabschnitt“, resümierte Schulleiterin Monika Döppner-Smyczek vor den zahlreichen Gästen in der Aula. Am Samstag wurden in der Hennickendorfer  Grundschule „Am Stienitzsee“ insgesamt 46 Jungen und Mädchen begrüßt, die in die kommenden beiden ersten Klassen gehen werden. Ein buntes Programm aus Liedern, Gedicht und Tanz, das die zweiten Klassen traditionell eingeübt haben, gab Ausblick auf die kommende Zeit: Schule ist wie eine große Zuckertüte, es gibt viel Süßes, aber auch manches Saure. Die Kinder der „Sing- und Tanzmäuse“ von Petra Zellmer brachten es auf den Punkt: Schule ist cool.
Wir wünschen den Kindern der 1a von Frau Klaudia Schwuchow und der 1b von Petra Tomzyk am Montag einen glücklichen Start in eine aufregende neue Zeit. Damit die Kinder auch sicher zum Lernort gelangen mahnen vielerorts Plakate und Banner der Verkehrswacht Autofahrer zu rücksichtsvollem und besonders aufmerksamen Fahrverhalten. 
                                                                                                                                                                                                                                        Text und FOTOS: sD/Stephan Dreyse
 

Klasse 1a

Klasse 1b

 

Reise durch die Mediengalaxie

 

Am 28. August fand an der Grundschule "Am Stienitzsee" in Hennickendorf der intergenerative Medienaktionstag „Reise durch die Mediengalaxie“ statt, den Metaversa e. V.  im Auftrag der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) entwickelt hat und nun zum dritten Mal umsetzt wurde.

Teams aus erfahrenen Medienpädagogen und Medienpädagoginnen, Schüler und Schülerinnen, Lehrerinnen und unserer Sozialarbeiterin  hatten den Parcours am Morgen organisiert und inhaltlich vorbereiten. Am Nachmittag in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr begaben sich die Schüler und Schülerinnen mit ihren Familien dann auf Reisen durch die vorbereitete Mediengalaxie: An verschiedenen „Medienplaneten“ – von Planet „Ohrenschmaus“ „Quasselstrippe“ „Bits und Bytes“ „Flimmerkiste“ bis „Wellenreiter“ – mussten sie Aufgaben lösen und Punkte sammeln. Ganz nebenbei erfuhren sie Wertvolles über den sicheren Umgang mit Daten im Netz, über die Funktionsweise des Rundfunksystems und reflektierten das eigene Mediennutzungsverhalten.

Jeder Planet hatte drei bis fünf Aktionsbasen, so ergaben sich 21 Stationen die von den Kindern und Familien besucht werden konnten. Für jede besuchte Station, gabs Aufkleber. Wer acht Aufkleber in seinem Laufzettel hatte, bekam als Geschenk ein 2GB- USB-Stick.

 

Die Stationen wurden im Wechsel durch die Schülern und Schülerinnen selbst betreut.

Während dieser Zeit hatten die Eltern Gelegenheit sich, bei Kaffee und Kuchen, mit anderen Eltern auszutauschen. Der Förderverein organisierte für diesen Zweck ein Eltercafe mit zeitgleicher Bücherbörse.

Die vor Ort gebotene Möglichkeit sich durch eine Eltern-Medien-Trainerin beraten zu lassen wurde sehr hochfrequentiert.

 

Neben den Aktionen die von der Schule organisiert wurden, stand den Schülern noch eine Blue-Box zum ausprobieren zur Verfügung und ein Mitarbeiter von Wikipedia mit einer zusätzlichen Station

 

Es war ein langer, aber dennoch ein schöner Tag, hörte man am nächten morgen in der Schule reden.

Wir freuen uns sehr, dass sich unser Bürgermeister Herr Schaller, die Zeit genommen hat und unseren Schulaktionstag „Reise durch die Mediengalaxie“ besuchte.

Nicht zuletzt möchte ich mich bei allen Mitwirkenden und Besuchern bedanken.

Ob es die Schüler, Eltern, Lehrer oder der Förderverein ist, alle haben ein Stück ihrer Freizeit für ein Projekt gegeben, das für unserer Kinder nicht nur Schule und Lernen war, sondern ein Tag zum ausprobieren, zum spielen und Spaß haben.

 

 

 

Ursula Fischer

Sozialarbeiterin der Grundschule „Am Stienitzsee“

 

Hennickendorf, den 29.08.2013

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Neptunfest "Am Stienitzee" / Lehrerin ins kalte Wasser geworfen /
Lehrerin ging baden
-Hennickendorfer Grundschule zeigte sich sportlich und beging anschließend Neptunfest-
 
Am vergangenen Freitag war Einiges los in der Hennickendorfer Grundschule "Am Stienitzsee":  zuerst gaben die Jungen und Mädchen der zweiten bis sechsten Klassen bei Weitsprung, 50m-Sprint und Weitwurf ihr Bestes, um viele Punkte für Ihre Sporturkunden zu sammeln. Die Kinder der 1a und 1b konnten in der Turnhalle einen Tastpfad erkunden, alle Büchsen beim Zielwurf abräumen, bei verschiedenen Parcours Gleichgewichtssinn beweisen oder sich an unterschiedlichen Kletterwänden hoch hinaus wagen.  Zwischendurch sorgten Ballspiele oder ein Abstecher auf den Spielplatz für Abwechslung.
Beim sommerlichen Wetter wünschten sich anschließend viele eine Abkühlung – und wurden nicht enttäuscht: nachdem die Übungen absolviert und Punkte gezählt waren, ging es an den Kleinen Stienitzsee. Hier feierten alle das feucht-fröhliche Neptunfest. Bevor es aber ins kühle Nass ging, versammelten sich die Schülerinnen und Schüler am Strand und riefen lauthals nach Neptun, dem Herrn des Wassers. Umso erstaunter war so mancher, als Neptun tatsächlich leibhaftig mit seinem Gehilfen erschien und unter großem Geplätscher anlandete. Nachdem sich der Meeresgott mit großem Trubel als "Herrscher aller Meere, Seen, Flüsse, Tümpel und allen Gewässers" vorgestellt hatte, ging es richtig los.
So suchte sich der langhaarige Mann mit dem Dreizack Häscher, die ihm "seine Kinder" für die Taufe holten. Damit sich die Taufe auch richtig lohnte, erhielt jeder erst eine Portion "echten Meeresschlamm", die großzügig im Gesicht oder großflächiger verteilt wurde und eine Kostprobe einer ganz besonderen Fischsuppe. Anschließend verhalf Neptuns Gehilfe mit ganzem Körpereinsatz zum reinigenden Bad. Wie es sich gehört erhielten "Neptuns Kinder" eine wasserfeste Urkunde mit ihrem neuen Namen. Darunter fanden sich so illustre und nicht zufällig gewählte Bezeichnungen wie Quasselnde Qualle, schillernde Seemuschel, Giftige Wasserspinne oder Spacker Hering. Sogar eine Lehrerin blieb nicht verschont und wurde - nachdem sie ins kalte Wasser geworfen wurde – auf den Namen Seeanemone getauft.
Dass alle viel Spaß hatten lag nicht zuletzt an der dynamischen und lebendigen Darstellung von Dirk Schwuchow und Andreas Zeidler, die Neptun und seinen Helfer sichtlich mit viel Spielfreude belebten.  Dafür ein herzliches Dankeschön. Vielen Dank auch an Frau Michalak und Frau Friedrich von der DLRG, die für die Sicherheit der jungen Badegäste sorgten.
sD/Stephan Dreyse
FOTOS: sD/Stephan Dreyse

 

Weihnachtstraum „Am Stienitzsee“

-Hennickendorfer Grundschule führte erfolgreiche Gala auf-

 

Nicht ohne Grund öffnete sich das sechste Türchen des Hennickendorfer Adventskalenders an der Grundschule „Am Stie­nitzsee“. Denn an diesem Tag war es wieder Zeit für die alljährliche Gala.

Bereits am ersten Verkaufstag war ein großer Teil der Eintrittskarten für die beiden Veranstaltungen um 16 Uhr und um 18.30 Uhr vergriffen. Alle zweihundert Plätze in der Aula waren besetzt mit Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten, Bekannten und Interessierten und trotzdem standen einige Besucher.

Dieses Jahr bot der namensgebende „Weihnachtstraum“ die Rahmenhandlung für tänzerische, akrobatische, musikalische und poetische Programmpunkte. Darin setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der heutigen Konsumgesellschaft auseinander: die Wunschzettel der Geschwister Lisa und Rolf nehmen kaum ein Ende. Sie wollen immer mehr neue Sachen haben und vergessen dabei ganz ihre alten  Spielsachen. So wurde mit dem Harlekin schon lange nicht mehr ge­spielt und die Puppe Sarah sehnt sich vergeblich nach einem neuen Haarband und einem neuen Kleid. Das beobachtet ein Weihnachtszwerg, der kaum seinen Augen traut. Deshalb besucht er die Geschwister des Nachts und flüstert ihnen einen Weihnachtsraum ins Ohr. In einer traumhaften Schwarzlicht-Kulisse wurden die Spielsachen lebendig und mahnten die Kinder, auch mit dem glücklich zu sein, was sie haben ohne es immer wieder durch neue Dinge ersetzen zu wollen. Am nächsten Morgen suchen die beiden ihre alte Puppe und den Harlekin um endlich wieder mit ihnen zu spielen.

Neben Puppen- und Tüchertanz sowie allerlei Gesangsdarbietungen und Instrumentenspielen fanden besonders die Akro­batik der vierten Klasse und ihr Schwarzlichtauftritt viel Beifall. Zu den Gästen zählten auch Hennickendorfs Ortsteilsvorste­her Wolfgang Paschke, Rüdersdorfs Bürgermeister André Schaller und Vertreter der Grund- und Oberschule Rüdersdorf. Eine langjährige Besucherin kommentierte, dies sei „eine der besten Veranstaltungen der letzten Jahre“. Am Ende galt der Dank von Schulleiterin Monika Döppner-Smyczek nicht nur den großen und kleinen Darstellern und den Organisatoren, sondern vor allem auch den stillen Helfern für Technik, Beleuchtung und Kulissen ohne die das Projekt kaum möglich wäre.

Auch dieses Jahr wird einen DVD mit Videomitschnitten und einigen Fotos der Gala erscheinen. Man kann gespannt sein, was sich die Kinder und Lehrkräfte im nächsten Jahr überlegen.                                                                                                                                               Stephan Dreyse

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      FOTOS: sD/Stephan Dreyse

 

Handzeichen geben und Vorfahrt beachten

-Viertklässler absolvierten Fahrradprüfung-

Am Dienstag war es einmal mehr soweit: die vierten Klassen der Hennickendorfer Grundschule "Am Stienitzsee" absolvier­ten ihre diesjährige Prüfung zur Fahrsicherheit auf dem Fahrrad. Zuvor wurde natürlich fleißig geübt: da wurden für die Theorie Fragebögen vorwärts und rückwärts bearbeitet, Runden auf einem Übungsparcours gefahren, die Strecke der Prüfung abgelaufen und verschiedenste mögliche Situationen durchgesprochen.

Die letzte Hürde war am Morgen der Prüfungsfahrt zu bestehen, denn wer kein verkehrssicheres Fahrrad vorzuweisen hatte, durfte auch nicht teilnehmen. Zum Glück befanden sich alle Drahtesel der Kinder in einwand­freiem Zustand.

Während die Aufregung stieg und sich die Kinder wieder und wieder die vielen Regeln und Verhaltensweisen ins Gedächtnis riefen, wurden die Jungen und Mädchen, einer nach dem anderen, auf die Strecke geschickt. Diese führte von der Schule die Bahnhofstraße entlang, bog in die August-Bebel-Straße ab und weiter über die Klosterdorfer Straße in die Herzfelder Straße und  schließlich in den Lichtenower Weg, wieder in die Bahnhofstraße, über den Kreisel am Kirchplatz, in die Strausberger Straße, um wieder in die Bahnhofstraße und zur Schule zurück zuführen.

Auf diesem verschachtelten Parcours mussten die Kinder ihre Sicherheit in der Anwendung des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr demonstrieren. Dazu gehören Schulterblick und Handzeichen ebenso wie die Kenntnis der Verkehrsschilder und Absteigen oder Schieben, wenn die Situation einmal unklar oder unübersichtlich sein sollte. Absteigen und Ab­warten ist ebenso ein Zeichen von Sicherheit – was für die Kleinsten am wichtigsten ist – und daher auf keinen Fall ein Feh­ler.

Unterstütz wurden Herr Scheller und seine Kollegen von der Polizei durch Streckenposten aus Eltern und Großeltern der beiden vierten Klassen.

Am Ende des Tages konnten alle Kinder genauso lachen, wie die Sonne, die sich den ganzen Tag über zeigte: alle haben bestanden. Glückwunsch! Ein riesengroßes Dankeschön gilt den fleißigen Helfern, die sowohl vor als auch während der Fahrt alle unterstützten.  

 Fahrradprüfung
(weitere Fotos unter Schnappschüsse)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Stephan Dreyse-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

FOTOS: sD/Petra Dreyse

 

 

Flashmob an Grundschule / "Am Stienitzsee" öffneten sich die Türen

-Grundschule "Am Stienitzsee" lud zum Tag der offenen Tür-

 

Am Samstag, pünktlich um 9 Uhr eröffnete Schulleiterin Monika Döppner-Smyczek mit einigen Worten den Tag der offenen Tür in der Hennickendorfer Grundschule "Am Stienitzsee". Nachdem sich die letzten Regentropfen verzogen hatten, zog es die neugierigen Besucher in die Schulaula, wo sie einer offenen Probe des Blasorchesters der sechsten Klasse unter Leitung von Herrn Gundelach beiwohnten. Die Liedstücke ernteten regen Applaus.

Anschließend ging es musikalisch weiter: erstmals wurde eine Mini-Playbackshow veranstaltet. Die Interpretationen der Kinder reichten von Helene Fischer, ABBA, über die Puhdys, Madonna und Britney Spears bis zu LaFee, den Söhnen Mannheims und einer Michael-Jackson-Choreografie. Anders als im Fernsehen, saßen hier die Juroren direkt im Publikum.

Nun konnten sich die Interessierten in der Sporthalle verschiedenste Übungen im Geräteturnen anschauen, die Darbietungen der großen und kleinen Turnerinnen vom Strausberger TeamGym genießen und bestaunen oder sich einfach auf dem Schulgelände verteilen, wo es allerlei zu entdecken gab. Die künftigen Erstklässler wurden von ihren Lesekumpel aus der vierten Klasse durch die Räumlichkeiten geführt. So konnte man sich ausführlich über Vulkane und die Mechanismen eines Ausbruchs informieren und sogar eine Vulkanplastik beim simulierten Ausbruch erleben. Im Biologie-Raum lernten die Kinder was echte Durstlöscher sind und wie gesund oder ungesund so manches Getränk ist, während bei physikalischen Versuchen selbst Hand angelegt wurde oder einzigartige Kunstwerke aus Sand oder mit Blastechnik und Buntstift angefertigt wurden. Außerdem demonstrierten die Arbeitsgemeinschaften im Ganztag wie Französisch, Schach oder Handwerk und der Hort. Lehrerinnen, Lehrer, Horterzieher und AG-Leiter gaben gern Antwort auf die zahlreichen Fragen zu Einschulung, Schulprogramm und Unterricht.

Auf dem Schulhof konnten Jungen und Mädchen einmal Feuerwehrmann oder -frau spielen. Auch das Kinderschminken erfreute sich zahlreicher Besucher. Programmpunkte, wie die Auftritte der Tanzgruppe Kolibri, der Schultanzgruppe "Danceformers" und der AG Singen und Tanzen von Petra Zellmer, die bereits beim letzten Kinder- und Jugendfestival in Strausberg erfolgreich waren, wurden durch Trommler auf dem Schulhof angekündigt.

Nach der Ehrung der Besten aus der Mini-Playbackshow, folgte die beliebte Modenschau, präsentiert von Ernsting's Family aus dem Strausberger Handelscentrum. Wer jedoch glaubte, dies sei der Höhepunkt, irrte. Denn auf dem Hof hatten sich allmählich alle Schülerinnen und Schüler versammelt. Nach dem Internetphänomen "Flashmob" begannen erst einzelne Kinder und letztendlich alle gemeinsam zu Rihanna's "Come on" eine gewaltige Choreografie zu zeigen, die zahlreiche Gäste beeindruckte und sofort gefilmt wurde. Nachdem sich die Begeisterung und der Applaus gelegt hatten wurde zum selbstgeschriebenen Abschlusslied gesammelt. Wenn sich auch nach Jahren erstmals die Sonne zurück hielt, fand so ein doch sehr gelungener und abwechslungsreicher Tag seinen Abschluss.                                                                                                                                                        Stephan Dreyse

 

Tag der offenen TürTag der offenen Tür 

                                                                                                                                                                                                       FOTOS: sD/Stephan Dreyse

weitere Fotos siehe Schnappschüsse

 

 

 

 

Anderssein ist toll / Die Schule ist ein buntes Weihnachtsland
-Grundschule „Am Stienitzsee“ führte Gala sehr erfolgreich auf-

 
Für so manchen gehört sie zu Weihnachten wie der Baum: die Weihnachtsgala der Hennickendorfer Grundschule „Am Stienitzsee“. Dieses Jahr war es am 15. Dezember soweit und „Rudolf oder Anderssein ist toll“ feierte seine Premiere. Bereits seit dem Ende der Oktoberferien wurden verschiedenste Beiträge gecastet, was sich nicht so einfach gestaltete, da aus den vielen Vorschlägen nur 24 Punkte ins Programm aufgenommen werden konnten.
Die Rahmenhandlung um Gedichte, Lieder, Tänze, Raps und sportliche Vorführungen bot die bekannte Geschichte des rotnasigen Rentiers Rudolf. Wie in dem Weihnachtssong wurde er von den anderen Rentieren wegen seiner Nasenleuchte gehänselt und ausgeschlossen. Neu war allerdings die Hexe Stromella, deren Schneeskulptur von zwei Wichteln des Weihnachtsmannes bei einer abenteuerlichen Schlittenfahrt zerstört wurde. Als Santa seine Wichtel zurechtgewiesen hatte und nicht an die Schneehexe übergeben wollte – ihr fehlten noch neue Schneezwerge – schwor sie Rache. Am Heiligen Abend schließlich drohte dichter Nebel den Start des Schlittens zu verhindern. Zum Glück bot sich Rudolfs rote Nase als Navigationshilfe, sodass alles ein glückliches Ende nahm.
Eine langjährige Zuschauerin urteilte am Ende der beiden Veranstaltungen „das war die beste Gala, die ich gesehen habe. Absolut kurzweilig, einfach super“. Erstmals hat man in diesem Jahr mehrere einzelne Programmpunkte auf der Bühne zusammengefasst, um die Umräum- und Umbaupausen möglichst kurz zu halten. Hier leistete die „Schule des Lebens“ mit ihren fleißigen Helfern ganze Arbeit.
Ein besonderes Geschenk hatten noch Frau Dagmar Feuerherd, Geschäftsstellenleiterin der Sparkassenfiliale in Hennickendorf, und ihre Mitarbeiterin Sarah Lau: Im Rahmen der Kalender-Aktion der Sparkasse Märkisch-Oderland wurde ein Scheck über 450 Euro an Schulleiterin Monika Döppner-Smyczek übergeben. Die Kinder freuten sich riesig, denn nun könne man endlich wieder neue Spielzeuge für die Pausen beschaffen.   
Eine weitere Besonderheit bot der Gymnastiktanz von Anne Dobereksky, die vor drei Jahren die Grundschule verlassen hatte und sich so für die sechs Jahre bedankte. Die Akrobatik der 3a sowie der sechsten Klasse, die Tanzgruppe Kolibri und die Gruppe von Frau Fischer, das Gedicht „Berliner Weihnacht“, die beiden talentierten Sängerinnen Lilly und Paula Neumann und ein Schwarzlicht-Theater mit Schneemann und Sockenfiguren zu Weihnachtshits der Chipmunks ernteten besonders frenetischen Applaus. Am Ende boten die 150 jungen Künstler mit ihrem Abschlusslied noch einen Höhepunkt als es im bekannten Winterwunderland hieß „heut ist es soweit, es ist Galazeit; die Schule ist ein buntes Weihnachtsland“. Schließlich dichtete man auch noch die passenden Schlussworte „ es war schön, dass ihr da wart. Mit Applaus nicht gespart habt. Nun kommt gut nach Haus, die Gala ist aus. Tschüss auf Wiedersehen im nächsten Jahr“.    
Der Erlös der Gala ist diesmal den Sportlehrern vorbehalten, die davon unter anderem eine neue Hochsprungmatte kaufen wollen. Vielen Dank den Darstellern, Ideengebern und fleißigen Helfern ohne die die Veranstaltung kaum realisierbar wäre.

Stephan Dreyse
Weihnachtsgala 2011Weihnachtsgala 2011Weihnachtsgala 2011Weihnachtsgala 2011Weihnachtsgala 2011Weihnachtsgala 2011Weihnachtsgala 2011Weihnachtsgala 2011

FOTOS: sD/Stephan Dreyse

   

 

"Schüler-Gesundheitsparcours in Rüdersdorf"

 

Am Mittwoch, dem 07.09.2011 wurden Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 und 5 zu einer besonderen Veranstaltung ins Kulturhaus Rüdersdorf eingeladen.

Uns erwarteten 10 Stationen zu den Themen Gesunde Ernährung, Sport, Erste Hilfe, Hygiene im Alltag, Genusstraining, ein Fahrradparcours und eine Hüpfburg.

Die Organisation und der Ablauf waren hervorragend organisiert.

Alle Angebote waren für alle Kinder ansprechend, interessant, lehrreich und lustig.

3 Stunden vergingen wie im Fluge, die Kinder waren begeistert und erschöpft.

Vielen Dank an die Organisatoren!

 

 

 

 

 

 

 



 

"Achtung Auto"

 

Am 01. September 2011 kam Herr Peter Jandri vom ADAC zu uns an die Grundschule "Am Stienitzsee" zu Besuch.  Von ihm haben wir viel über das Auto und seine Brems- und Reaktionsqualitäten gelernt. Herr Jandri zeigte uns mit seinem Opel Corsa welchen Weg ein Auto zurücklegt, wenn plötzlich gebremst wird. Wir durften sogar bei diesem Test im Auto mitfahren. Das hat allen viel Spaß bereitet. Zum Schluss mussten wir eine Fragebogen beantworten. Dafür haben wir ein Lineal bekommen. Isabell und Vanessa

 

Achtung Auto

 

 

Spendenaktion

„ 1000 Kraniche für Japan“

 

Wir die Schüler der Klasse 4b von der Grundschule „ Am Stienitzsee “ in Rüdersdorf OT Hennickendorf, möchten zum Abschluss unserer Spendenaktion bekannt geben.

Begonnen haben wir die Spendenaktion, nach der Katastrophe in Japan, am 01.April 2011 bis zum 31. Mai 2011. Wir können mit Stolz berichten, dass wir in diesen Zeitraum insgesamt 12 Veranstaltungen durchgeführt haben und eine Spendensumme i.H.v.

1 300,00 €

zusammen bekommen haben.

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei all denjenigen bedanken die gespendet  und auch die Kraniche beschriftet haben. Ohne diese Spender hätten wir die Summe nie erreichen können. Ein Dankeschön an alle.

Nun stellt sich die Frage was mit den Kranichen geschehen ist und mit den Spendeneinnahmen?

Dazu können wir sagen, die 1000 beschrifteten Kraniche wurden am 27.06.2011 dem japanischen Botschafter Abteilung für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, in der Botschaft von Japan, übergeben. Wir haben Ihn gebeten die Kraniche zum Friedensdenkmal nach Hiroshima zu schicken, damit sie dort aufgehängt werden können, zum Gedenken der  Katastrophenopfer.

Die Spendeneinahme wurden am letzten Schultag, einem Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz, in Form eines Schecks übergeben.

Auch möchten wir uns bei allen Bedanken, die es uns bei den einzelnen Spendenaktionen unterstützt habe wie z.B.

-          dem Amt Rüdersdorf, insbesondere der  Bürgermeister Herr Schaller

-          den Sparkassen in Hennickendorf und Rüdersdorf

-          dem Handelszentrum in Strausberg

-          dem Gewerbeverein Strausberg

-          den Verantwortlichen des Schelemarkts

-          dem A 10 Center

-          der Rechtsanwaltskanzlei Mussmann & Brause

-          dem Museumspark in Rüdersdorf

Noch einmal herzlichen DANK, dass Sie uns die Möglichkeit gegeben haben, die Spendenaktion so Erfolgreich zu beenden.

U. Maiwald